Weitere Informationen zum Zertifikat "'Babyfreundlich"

Klinik Oranienburg - Vorreiter im Land Brandenburg als zertifiziertes „Babyfreundliches Krankenhaus"

Urkunde Babyfreundlich

Die Oberhavel Klinik Oranienburg ist 2010 als erste Klinik im Land Brandenburg von der WHO/UNICEF-Initiative „Babyfreundliches Krankenhaus" e.V. mit dem Qualitätssiegel „Babyfreundliches Krankenhaus" zertifiziert worden.

„Babyfreundliche Krankenhäuser" erfüllen die so genannten B.E.St.®-Kriterien, die auf internationalen Vereinbarungen und Vorgaben von WHO und UNICEF beruhen. B.E.St.® bedeutet Bindung − Entwicklung − Stillen.

Sie ermöglichen eine effektive Bindungs-, Entwicklungs- und Stillförderung der Neugeborenen und stehen damit für Qualität in der Geburtshilfe und Betreuung der Neugeborenen.
Insbesondere schützen und fördern sie die Bindung zwischen Eltern und Kind, darunter neben dem Stillen den frühestmöglichen und häufigen Haut-zu-Haut-Kontakt von Eltern und Kind. Das Entstehen dieser Bindung wird als „Bonding" bezeichnet. Selbst wenn ein Neugeborenes durch einen Kaiserschnitt zur Welt kommt, bekommt die Mutter schon im Operationssaal die Möglichkeit des direkten Hautkontaktes mit ihrem Kind.

Den Müttern wird von den dazu geschulten Mitarbeitern der Klinik Oranienburg schon im Vorfeld der Geburt die Bedeutung des uneingeschränkten Kontaktes mit dem Kind vermittelt und in der Klinik durch das so genannte „24 h-Rooming-in" ermöglicht, bei dem Mutter und Kind rund um die Uhr zusammen sind. Durch die direkte Anbindung der Kinderklinik an die Entbindungsstation wird das Bestehen dieser Bindung selbst bei Frühgeborenen oder kranken Neugeborenen gewährleistet.

Der intensive körperliche Kontakt beim Stillen fördert ebenso die Beziehung zwischen Mutter und Kind. Die Mütter werden von zwei speziell ausgebildeten Still- und Laktationsberaterinnen betreut. Darüber hinaus sind auch alle Krankenschwestern der Entbindungsstation, Gynäkologen und Kinderärzte speziell geschult worden und verfügen über umfangreiches theoretisches und praktisches Wissen zum Stillen und zur Laktation sowie zur Pflege und Betreuung des Neugeborenen. Sie beraten junge Mütter zudem zu ihren Fragen und in Problemsituationen.

Aber auch Frauen, die nicht stillen möchten oder können, werden besonders beraten. Die Mitarbeiter zeigen ihnen, wie sie ihrem Kind beim Füttern des Fläschchens Wärme und Geborgenheit geben können und was sie bei der Zubereitung der Nahrung beachten sollten.

In der Elternschule und der Stillberatung erfahren werdende und junge Eltern darüber hinaus alles, was für das Wohlergehen ihres Babys wichtig ist und werden über den Klinikaufenthalt hinaus beraten.

 


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